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Autonomes Fahren Norden soll Modellregion werden

Schleswig-Holstein will zur Modellregion für autonomes Fahren im ländlichen Raum werden. Ein neues Innovationsnetzwerk soll Forschung, Wirtschaft und Kommunen zusammenbringen.

Probefahrt durch einen Park in Niedersachsen: Noch werden autonome Busse in Deutschland nicht auf öffentlichen Straßen getestet.

Quelle: Navya

Kiel. Kleinbusse, die ohne Fahrer Dörfer miteinander verbinden, könnten in Zukunft eine Lösung für den Nahverkehr im ländlichen Raum sein. Bis das Realität ist, könnte es zwar noch einige Jahre dauern. Den ersten Schritt in diese Richtung ist das neue Netzwerk „Autonomes Fahren im ländlichen Raum“ aber gegangen, das von der Beratungsfirma Eura AG betreut wird.

„Wir setzen damit auf den öffentlichen Verkehr der Zukunft“, sagte Staatssekretär Frank Nägele am Montag im Wissenschaftszentrum in Kiel. Er übergab einen Zuwendungsbescheid des Landes über 350.000 Euro aus EU-Fördermitteln für das Projekt.

Das Netzwerk soll Autohersteller, Unternehmen, Hochschulen und Kommunen zusammenbringen und eine Teststrecke in Schleswig-Holstein auf den Weg bringen. Wo ab voraussichtlich 2020 probeweise autonome Busse fahren, stehe noch nicht fest. Es gebe aber schon interessierte Kommunen im Südosten des Landes, hieß es.

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