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E-Sport in Hamburg Karten zu gewinnen fürs Frühjahrsfinale

Sie tragen Kampfnamen wie „Faker“, „Power of Evil“ und „Exileh“. Sie sind die Idole von Tausenden. Und am Wochenende kämpfen sie in der Hamburger Barclaycard-Arena um Europas Krone in der „League of Legends“. Beim Frühjahrsfinale treten die vier derzeit besten E-Sport-Teams des Kontinents an.

Fans im Fieber, hier in Berlin: „League of Legends“ ist ein Computerspiel, in dem Fünfer-Teams gegeneinander antreten.

Quelle: Paul Zinken

Bahrenfeld. Der Lohn für den Sieger sind 100000 Euro und ein Platz im Turnier der Besten der Welt.

 „League of Legends“ ist ein Computerspiel, in dem Fünfer-Teams gegeneinander antreten, um die Basis, den sogenannten Nexus, des Gegners zu zerstören. Dabei gilt es, die mit unterschiedlichsten Fähigkeiten ausgestatteten „Champions“ mit Tastatur und Maus möglichst effektiv im Zusammenspiel mit den Teamkollegen zu steuern.

 „Im Jahr 2016 gab es pro Monat weltweit etwa 100 Millionen aktive ,League of Legends’-Spieler“, sagt Christopher Flato, Sprecher der Electronic Sports League (ESL) in Deutschland. Das Spiel wurde 2008 von der amerikanischen Software-Firma Riot-Games entwickelt. Experten prognostizieren dem E-Sports-Markt für dieses Jahr eine Wachstumsrate von 41,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sie erwarten 696 Millionen Dollar Umsatz. Die Zielgruppe ist vor allem jung und männlich.

 Die professionellen „League of Legends“-Spieler füllen die Arenen, ihre Spiele werden auf Leinwände übertragen und im Internet millionenfach verfolgt. Das Finale der Weltmeisterschaft 2016, bei dem der 20-jährige südkoreanische Szene-Superstar Lee Sang-Hyeok, genannt „Faker“, sein Team SK Telecom T1 zum zweiten Titel in Serie führte, sahen 43 Millionen Menschen.

 In der Hamburger Arena geht es um Europas Thron. Im Spiel um den dritten Platz treffen am Sonnabend „Fnatic“ auf die „Misfits“. Im Finale fordern die „Unicorns of Love“ das Team „G2 Esports“ heraus. Der Sieger dieser Partie darf in einer Woche bei einem Turnier in Brasilien mit den stärksten Teams aus aller Welt um 250000 Euro spielen. Bei der WM im Herbst in China geht das Preisgeld in die Millionen.

 In Deutschland haben die großen Vereine das Potenzial des E-Sports bereits für sich entdeckt. Der VfL Wolfsburg hat eine Mannschaft, die das Fußball-Konsolenspiel „Fifa17“ betreibt. Bei Schalke 04 gibt es sowohl ein „Fifa17“- als auch ein „League of Legends“-Team. Auch bei Paris Saint-Germain wird am Computer gespielt. Andere Clubs sind ebenfalls am Ball: „Wir verfolgen die Entwicklung mit großem Interesse“, sagt beispielsweise Till Müller, Sprecher des Hamburger SV. „Allerdings gibt es noch keine konkreten Pläne, selbst in dem Segment aktiv zu werden.“ Zumindest veranstaltet der Bundesliga-Dino am 1. Mai mit seinem Kids-Club ein „Fifa17“-Turnier, um auch elektronisch am Ball zu bleiben.

Karten zu gewinnen

Noch sind Karten für das „League of Legends“-Event verfügbar. Wir verlosen dreimal zwei Wochenendtickets für das Frühjahrsfinale morgen und übermorgen in der Hamburger Barclaycard-Arena. Rufen Sie am heutigen Freitag um 12 Uhr unter 01805/565435 an (14 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Handy-Anrufe abweichend). Jeder dritte Anrufer gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

dpa

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