Ab vier Uhr geht nichts mehr
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KVG-Busfahrer streiken Ab vier Uhr geht nichts mehr

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Busfahrer zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. So bleiben am Dienstag auch Busse der KVG im Depot. Die Arbeitsaussetzung soll bis zum Abend andauern.

Die KVG-Busfahrer sind am Dienstag ganztägig im Ausstand.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Als Grund für den Warnstreik nennt Verdi die aus Sicht der Gewerkschaften stockenden Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr. Auch nach bislang drei Verhandlungsrunden liege noch kein "verhandlungsfähiges Angebot" des Kommunalen Arbeitgeberverbandes vor. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Donnerstag, 23. März, angesetzt.

Bislang liegen Gewerkschaft und Arbeitgeber noch weit auseinander. Verdi fordert für die Beschäftigen eine Einkommenserhöhung von monatlich 145 Euro brutto. Unter dem Strich bedeute dies eine Steigerung von knapp fünf Prozent. Die Arbeitgeber bieten bislang ein Plus von 2,2 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten an. Dieses Angebot hält Verdi für "unakzeptabel".

Vom  Kieler Streik betroffen sind laut Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) alle KVG-Linien sowohl in Kiel als auch im Umland. Planmäßig fahren hingegen die Busse der Autokraft (AK) auf den gemeinsam bedienten Linien 501/502 sowie 900/901 und 902S. Auch die anderen Linien der AK sowie der Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) sind nach KVG-Angaben nicht vom Warnstreik betroffen.

Bei der Schlepp- und Fährgesellschaft (SFK) gilt seit dem 20. März auf der Linie F1 der Frühjahrsfahrplan, die Linie F2 fahre planmäßig. Für die mit dem Streik verbundenen Unannehmlichkeiten bittet die KVG um Verständnis und entschuldigt sich bei ihren Fahrgästen.

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Kommentar

Sollten Kommunale Arbeitgeber und Gewerkschaften am Donnerstag in der mittlerweile vierten Verhandlungsrunde nicht endlich „zu Potte kommen“, droht Lübeck, Flensburg und vor allem Kiel der Verkehrsinfarkt.

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