CDU und ihre runde Bühne in Bad Segeberg
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Daniel Günther am Ihlsee CDU und ihre runde Bühne in Bad Segeberg

Auf einer kreisrunden Bühne trat CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther im Restaurant am Ihlsee vor 120 Zuhörern auf. Der Herausforderer von Ministerpräsident Torsten Albig gab sich in Bad Segeberg trotz einer Umfrage mit sechs Punkten Rückstand gegenüber der SPD sehr kämpferisch.

CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther trat bei der "Wahl-Arena" im Bad Segeberger Restaurant am Ihlsee auf die kreisrunde Bühne. Er schwor die 120 Besucher auf die Landtagswahl ein.

Quelle: Michael Stamp

Bad Segeberg. „Schütteln – weitermachen! Wir haben jetzt sieben Wochen Zeit, in Schleswig-Holstein zu kämpfen“, sagte Günther. Wie der örtliche Landtagskandidat Dr. Axel Bernstein kündigte Günther an, die Polizei deutlich zu stärken. Das gelte sowohl personell als auch vom Image her. So seien die Beamten, die in Italien den mutmaßlichen Berliner Attentäter Anis Amri bei einer Verkehrskontrolle erschossen haben, in ihrem Heimatland als Helden gefeiert worden. Günther: „Wäre das in Schleswig-Holstein passiert, hätte der Innenminister erst einmal ein Verfahren gegen sie eingeleitet.“

Günther kündigte Rückkehr zu G9 an

Ein weiterer Schwerpunkt in Günthers Vortrag war die geplante Rückkehr zum G9-Abitur an den Gymnasien. Der achtjährige Weg zum Abitur sei ein Fehler gewesen. „Ich höre Klagen, dass den jungen Leuten die Reife fehlt.“ Kinder und Jugendliche sollten nicht bis 16 Uhr in der Schule sitzen, sondern Zeit für Freizeit, Vereine und Ehrenämter haben. „Sie sollen jung sein dürfen.“

Innerhalb einer guten Stunde arbeitete sich Günther auf der runden Bühne durch Themen wie Investitionen, Flüchtlingspolitik und Verkehrsplanungen. „Bis zum Ende meiner Regierungszeit werden wir die A20 bis runter zur Elbe bauen.“ Zum Abschluss durften Zuschauer Fragen loswerden – zu Altersarmut, Günthers noch geheimen Kabinettsplanungen und dem HSH-Nordbank-Desaster.

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