Generalprobe für AIDA-Giganten
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Kreuzfahrer Generalprobe für AIDA-Giganten

Eigentlich gibt es im Nord-Ostsee-Kanal eine Maximalbreite für Schiffe. Sie liegt bei 32,2 Metern. Doch ein bis zweimal im Jahr wird dieses Limit übertroffen. Am Sonnabend war es wieder so weit. Ein Schleppzug für die Papenburger Meyer Werft wurde um 7 Uhr in Kiel-Holtenau eingeschleust.

Ein Schleppzug für die Papenburger Meyer Werft wurde um 7 Uhr in Kiel-Holtenau eingeschleust.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Es handelt sich dabei um die in Rostock bei der Neptun Werft gebaute Maschinenraumsektion für das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Bliss". Dieses Schiffsteil ist 110 Meter lang und 42 Meter breit. Die Holtenauer Schleusen erlauben bei voller Ausnutzung der Kammer eine derzeit nutzbare Breite von 42 Metern. Für die Schleusenkammern ist deshalb die Rumpfsektion genau am Limit.

Die Verschleppung wurde zuvor von der Firma Pro Nautas aus Leer simuliert. Aufgrund dieser Simulation und nach Beratungen mit der Kieler Agentur Sartori & Berger wurde die Passage des Schiffes trotz Überbreite durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Holtenau genehmigt. Die Schlepper "RT Pioneer" und "Bugsier 6" sollen mit der Schiffssektion am Montag die Ems erreichen und sie dann zur Meyer Werft bringen. Nach der erfolgreichen Passage der Schleusen beginnen jetzt die Vorbereitungen für die Überführung einer noch größeren Rumpfsektion von der Neptun Werft. Im Spätsommer soll die Maschinenraumsektion des ersten Neubaus der neuen "Helios"-Klasse für die Reederei Aida Cruises von Rostock nach Papenburg überführt werden. Dieses Rumpfteil wird noch einmal größer als die bisher in Rostock für Meyer gebauten Sektionen. Diese Schiffe sollen im fertigen Zustand 330 Meter lang und etwa 45 Meter breit werden.

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